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Samstag, 27. Oktober 2012

Halloween „Schwebegespenster“ DIY vom Primatoma




Ich liebe Halloween!
Das Fest passt auch irgendwie zum Herbst, findet ihr das auch? Satte leuchtende Farben, wie rot, orange, gelb und braun, und natürlich der Nebel und die Dunkelheit. Die perfekte Kulisse zum Gruseln!
Meine Kinder lieben Halloween! Besonders mein Sohn, denn da hat er Geburtstag und natürlich will er nichts anderes als ein Halloweenfest.

So ein witzig-grusel Fest für Kids muss natürlich gut vorbereitet sein. Die wollen auch am liebsten mitmachen.  Deshalb möchte ich euch ein eine witzige DIY vorstellen, die Groß und Klein super viel Spaß macht und die Gäste natürlich zum Gruseln bringt.
Was lieben die Kinder am meisten? Natürlich – Luftballons.  
Bastelzutaten:
-          Luftballons in weiß und orange
-          Ein durchsichtiger weißer Stoff, am besten Organza
-          Ein fester Baumwollfaden
-          Wasserfeste Filzstifte
-          Schere
-          Ein Hexenhut



1. Die Luftballons aufblasen. Aber nicht zu fest, damit die nicht so schnell platzen.


               

2. Gruselgesichter mit den Filzstiften aufmalen. Da kann sich jeder seiner Fantasie einen freien Lauf lassen. Bitte bedenken Sie, dass der Knoten des Luftballons später oben sein wird.




3. Um den Knoten einen langen Faden binden. Den Organzastoff in so viele große Stücke schneiden, wie viele bemalte Luftballons Sie haben. Jeder Zuschnitt bekommt in der Mitte ein Loch, durch den der Luftballonfaden geschoben wird.  Fertig sind die schwebenden Geister!
Ein Tipp: lange Fransen in den Organzastoff schneiden. Meine Kinder wollten das nicht, aber ich finde, die Geister sehen auch so supersüß aus, oder?



4. Jetzt machen wir einen anderen schwebenden Geist. Dazu brauchen wir den Hexenhut und den Luftballon in orange. Blasen Sie den Luftballon in den Hut hinein auf. Bemalen Sie das Gesicht nach Lust und Laune, befestigen Sie den Faden an dem Hut – fertig!



  
Jetzt kann die Halloweenparty steigen!



Ins Töpfchen gekuckt - es muß nicht immer Kürbis sein!

Kartoffelsuppe a la Marlies


Unser herbstliches Lieblingsgericht ist eine Kartoffelsuppe die einfacher nicht sein könnte.
Man kann diese Suppe in verschiedenen Variationen geniessen.

Grundrezept für 4 Personen (je nach Hunger)

1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
300g Karotten
500g Suppengrün (Sellerie, Lauch, Petersilienwurzel und Petersilie)
1 große Zwiebel
150g Butter
Salz, Muskat, Pfeffer nach Belieben
3l Wasser





Zubereitung

Karotten , Suppengrün ,Kartoffeln und Zwiebeln waschen und dann in grobe Stücke schneiden.
1 oder 2 Kartoffeln (je nach Größe) zum Gemüse geben , dadurch wird die Suppe sämig , ganz ohne Mehl.
Dann allles zusammen in 1l Wasser weich kochen .
In der Zwischenzeit die restlichen  Kartoffeln in kleine gleichmäßige Würfel schneiden .
Die Kartoffelwürfel in etwa 100g Butter andünsten , bis sie etwas Farbe angenommen haben , dann gleich mit Wasser
ablöschen und gar kochen. Die Kartoffelwürfel gleich salzen.

Ist das Gemüse gar mit dem Mixstab ganz fein mixen.
Die Kartoffelwürfel dazugeben , den restlichen Butter einrühren , abschmecken und fertig ist eine gesunde und leckere Mahlzeit.




Tipp:

1) Eine sehr leckere Variante ist zur Kartoffelsuppe einfach kleingeschnittene Wiener Würstchen zu geben
2) Für Käseliebhaber gibt man einfach geraspelten Edamer auf die heisse Suppe -mein Favorit-
3) Eine sehr beliebte Variation ist es auch mit den Kartoffeln Speck anzubraten, das gibt der Suppe eine herzhafte Note.
4)Wer Kürbis mag kann einfach die Hälfte der Kartoffeln mit Kürbis ersetzen.
     Mein Partytip für Halloween
Einen großen Topf vom Grundrezept zubereiten und die zusätzlichen Zutaten auf kleine Schüsselchen verteilen.
Dann kann sich jeder von dem nehmen , was er am liebsten mag.



von Marlies Ambos

Halloween begeistert, doch woher kommt dieser Brauch?

Foto: dapd


Am 31. Oktober heißt es wieder: „Süßes, sonst gibt’s Saures!“ 



Jeder kennt Halloween und verbindet es mit Gespenstern, Hexen und allen möglichen untoten Gestalten. Doch kaum einer weiß, was es mit diesem Brauch nun wirklich auf sich hat und dass Halloween alles andere als nur ein amerikanischer Brauch ist.
 
Halloweenparade in Disneyland Orlando Foto: B. Karglseder

Wie fast alle Feiertage und Feste, hat auch Halloween eine durch aus längere Geschichte als man glauben mag:

Der Name Halloween ist eine Umformung von „The Eve of All Hallows“ was so viel bedeutet wie „Der Abend vor Allerheiligen“. Im Laufe der Zeit wurde daraus „Hallows Even“ und schließlich das heutige „Halloween“.

Der Monatswechsel von Oktober auf November spielt seit der Antike eine wichtige Rolle im nordeuropäischen Kulturkreis. In dieser Zeit geht der Herbst in den Winter über. Am 1.November wird dazu das keltische Jahresend-Fest Samhain begangen. Dieses ist eine Art „Erntedank-Fest“ und entspringt dem bäuerlichen Sonnenkalender, welcher das Jahr in vier Abschnitte unterteilt. Das Vieh wird von den Weiden in die Ställe geholt, und die letzten Feldfrüchte werden geerntet.

Fast zur selben Zeit wird der christliche Feiertag Allerheiligen gefeiert. An Allerheiligen gedenkt die katholische Kirche all ihrer Heiligen (vor allem auch derer, die nicht selig gesprochen wurden). Einen Tag später wird Allerseelen begangen und so der Verstorbenen gedacht. Lange glaubten die Menschen, dass an diesen Tagen die Toten für kurze Zeit aus dem Fegefeuer zurückkehren, um ihre Angehörigen um Fürsprachen zu bitten.

Diese zwei völlig verschiedenen Themen kamen im Laufe der Zeit zusammen und verschmolzen zu den heutigen Grundthema von Halloween.
 
 Disneyland Orlando  Foto: B. Karglseder

Nun stellt sich die Frage, wie zwei Feste europäischen Ursprungs in Amerika zu solch einem populären Brauch werden konnten. Nun, die Frage lässt sich vor allem durch die Auswanderungswellen der Iren ab ca. 1840 erklären. Die Auswanderer brachten auch ihre Tradition der „Gemüse-lampen“-Schnitzerei mit. Schon bald fanden sie im amerikanischen Kürbis jedoch eine weitaus bessere Frucht als die heimischen Rüben. Nun war es nur noch eine Frage der Zeit wann die unterschiedlichen religiösen und folkloristischen Traditionen des Erntedankfests miteinander verschmolzen.


Mit zunehmender Aufgeklärtheit der Menschen verloren viele der Riten ihren ursprünglichen Sinn, welche jedoch zur Unterhaltung dennoch bei behalten werden. Was bleibt, ist das heutige Halloween-Fest, welches eher einer Art „Herbstfasching“ ähnelt. Seit etwa der vorletzten Jahrtausendwende schwappt Halloween wieder nach Europa zurück. Man kann also sagen, einmal um die Welt und wieder zurück.

 Artikel von Peggy